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Was wäre besser für die Zukunft, wenn man bereits bald 22 Jahre ist und kein Abi oder eine Ausbildung hat:

- lieber mit 21 ein privates Studium im März beginnen (3 Jahre) ohne Abitur, also mit mittlerer Reife?

oder

- erst Abi machen mit 21 im Februar an einer Privatschule (1-2 Jahre), danach staatliches Studium

oder

- Abi machen mit 22 im September an einer staatlichen FOS (2 Jahre) bzw. beruflichen Gymnasium (3 Jahre), wobei man nicht sicher angenommen wird (und bis September bleibt eine bisher schon fast 2-jährige Lücke)

Ich bin da ziemlich verwirrt, denn leider suche ich seit meinem Schulabbruch April 2009 (12. Klasse Fos), vergeblich eine Ausbildung. Habe dann aber noch im Winter 2009 erkannt, dass ich lieber wieder zur Schule gehen sollte wegen meiner schlechten Chancen mit dem Abbruch.

Ich habe mich bei einer anderen FOS erkundigt (Umzug) ob ich evtl gleich nach den Winterferien einsteigen kann, da ich die 12. Klasse ja bereits fast abgeschlossen hatte. Doch das durfte ich nicht, es hieß ich solle mich für September 2010 anmelden.

Also hatte ich das getan; jedoch wurde mir dann im Mai 2010 mitgeteilt, dass ich nur auf einer Warteliste sei, im September hatte ich keinen Platz mehr erhalten.

Alles umsonst, nun habe ich Angst bei staatlichen Schulen wieder keinen sicheren Platz zu erhalten, nur kosten private Schulen sehr viel. Daher bin ich langsam überfragt, was am besten wäre.

Sorry für den langen Text!

21.11.2010 16:26 | geändert von admin: 21.11.2010 21:54

2 admin

Also "besser für die Zukunft" wenn wir das immer wüssten lächel Hellsehen kann ja leider keiner, oder? zwinker Man kann vllt. seine Chancen und Perspektiven verbessern, d.h. einen höheren Schulabschluss erlangen, studieren, ne Berufsausbildung machen, etc. Aber auch das ist keine Garantie für ne rosige Zukunft.

Also das mit der privaten Kunstschule würde ich mir echt überlegen (siehe anderer Thread), solange nicht klar ist, was du am Ende in deinen Händen hältst. Zumal das auch ne Stange Geld kostet und anscheinend die Finanzierung nicht so klar ist...

Alternativen 2 und 3 haben beide quasi das gleiche Ziel: Erwerb einer schulischen Hochschulzugangsberechtigung (für ein anschließendes Studium?!?). Welchen Weg man dort einschlägt, müsste man genauer erörtern. Dazu gehören Fakten wie, welcher Schulabschluss es sein soll (d.h. Studium an was für einer Hochschule?), aus welchem Bundesland du kommst, ob du dort die HZB erlangen möchtest, oder auch umziehen würdest, was du generell noch so gemacht hast (weil bis 21 macht ja keiner seine mittlere Reife, da waren bestimmt auch Zeiten der Arbeitslosigkeit bzw. Arbeitssuche - Wie lange?, Wehrdienst oder nen Ersatzdienst, usw.), usw.

Warum hatte das mit der Berufsausbildung nicht geklappt? Was wolltest denn machen? Und das ist aktuell keine Alternative für dich?!?

Auch wenn es sich doof anhört, aber verlassen sollte man sich auf niemanden, sonst ist man verlassen (Stichwort Warteliste). Da die Aufnahme nicht klar war, hätte ich an deiner Stelle weitere Möglichkeiten gesucht, um ne feste Zusage zu bekommen, aber gut, das ist jetzt vorbei...

Wie gesagt, du solltest anfangen dir zunächst klar zu werden, was du nun machen möchtest. Wenn du das herausgefunden hast, kann man gern zusammen die Möglichkeiten dahin ausloten zwinker Wie heißt es so schön: Am Anfang steht das Ziel bäh

Viele Grüße,
Christian

21.11.2010 17:54 | geändert: 21.11.2010 17:57

3 Neue

Erstmal ein riesiges Danke für die Hilfe hier, ich hoffe dieses Forum wird immer weitergeführt!

Ja das stimmt, ich bin wirklich noch etwas durcheinander.

Ich komme aus Bayern: Ein Umzug ist vermutlich sowieso notwendig, da es hier weniger Möglichkeiten gibt (Privatschule wie Maturum in Frankfurt gibt es nicht).

Naja mein Ziel ist schon das Abi zu erreichen, möglichst in kurzer Zeit, danach ein Studium (Design, alternativ: BWL, Sprachwissenschaften). Ich weiß nur nicht, wie ich das am schnellsten erreichen kann.


Was ich bisher gemacht habe:

Bis zur 11. Klasse auf dem Gymnasium, dann nochmal 11. + 12. Fos, jedoch hatte ich die FOS freiwillig in der 12. vor den Prüfungen abgebrochen. Es gab mehrere Probleme (gesundheitlich, kaum belastbar), hatte versucht weiterzumachen, aber merkte wie ich kaum noch Leistung bringen kann; dann wollte ich lieber vermeiden noch vor den Prüfungen zu unterpunkten oder diese nur schlecht zu bestehen.

Die Zeit danach war/bin ich ausbildungssuchend.

21.11.2010 19:44 | geändert von admin: 21.11.2010 21:57

4 admin

Ok, FOS in Bayern ist schon eigentlich ne sehr gute Möglichkeit, das Abitur zu machen, vor allem wegen der FOS 13, die man ohne berufliche Vorbildung mit einem FH-Reife-Schnitt von mind. 2,8 besuchen kann. Aber wenns nicht geht, dann gehts halt net.

MATURUM in FF/Main ist ansonsten ne gute Idee. Die bereitet ja in einem bzw. auch nen bissl länger 1 1/2 Jahren auf die staatliche Nichtschülerabiturprüfung vor. Du brauchst dafür aber Kenntnisse in einer zweiten Femdsprache, die MATURM bietet Französisch und Latein an. Schaus dir auf deren Internetseiten mal an.

Auch woanders, vllt. sogar in Bayern (Stichwort: München, schau dir das mal an: ius-muenchen.de/ua_abitur.htm), gibts vllt. auch so ne private Schule, die dich auf die Externenprüfung vorbereitet. Ansonsten kann man das auch über eine Fernschule machen oder im Selbststudium (mit vllt. VHS Prüfungsvorbereitung oder so).

Alternativ wäre höchstens noch ein berufliches Gymnasium irgendwo möglich, mit "Glück" und Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache gehts gleich in die Qualifikationsphase (zwei Jahre bis Abitur).

Aber check mal echt, ob fürs Studium nicht vllt. die Fachhochschulreife reicht (BWL kann man auf jeden Fall auch an ner FH bzw. gleichgestellten Hochschule studieren; Design vllt. auch und Sprachwissenschaften > schau mal bei studieren.de)? Da würde es vllt. gehen, wenn du dich jetzt selber auf die Externenprüfung vorbereitest, du standst ja an der FOS 12 schon kurz davor.

Grüße,
Christian

21.11.2010 21:35 | geändert: 21.11.2010 21:38

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